Offenes Blitzturnier

Da zurzeit bei vielen Schachspielern trotz der Hitze (vielleicht auch gerade deswegen) großes Interesse am Schachspielen besteht, richten wir diesen Freitag (10. August) um 19:45 ein Blitzturnier aus. Da die Geselligkeit im Vordergrund stehen soll gibt es kein Preisgeld und das Turnier ist offen für Nicht-Vereinsmitglieder.  Gespielt wird im Haus der Vereine im Round-Robin-System. Sprich jeder spielt gegen jeden. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen 🙂

 

Autor: Steffen Mages

Frauenbundesliga: spektakulärer Neuzugang

Schwäbisch Hall meldet für seine Mannschaft in der Frauenbundesliga eine spektakuläre Neuverpflichtung. Ab der kommenden Saison geht die russische Nummer 1 und aktuelle Weltranglistenvierte Kateryna Lagno als Gastspielerin für den Vizemeister ans Brett. Schon von 2010 bis 2012 spielte sie in Deutschland, und zwar in der Schachbundesliga für die Sportfreunde Katernberg. Sie ist aktuell ebenfalls in der 2. Männer-Bundesliga beim Bochumer Schachverein 02 gemeldet.

Kateryna Lagno ist seit 2007 GM und war 2002 mit 12 Jahren die jüngste Spielerin, die jemals den WGM-Titel erreichte. Unter anderem war sie 2010 Blitzschachweltmeisterin und 2014 Schnellschachmeisterin. Mit Russland gewann sie die Schacholympiade 2014 in Tromsö, nachdem sie schon 2006 die Schachplympiade mit der Ukraine gewonnen hatte.

Außerdem steht der Spielplan der kommenden Saison der Frauenbundesliga fest. Die letzten drei Runden werden wie in der vorletzten Saison als zentrale Endrunde in Berlin ausgetragen, in der letzten Runde treffen mit Baden-Baden und Schwäbisch Hall die dominierenden Mannschaften der letzten Jahre aufeinander. Die Saison beginnt am letzten Oktober-Wochenende gleich mit zwei “Knallerpaarungen”, in Hofheim trifft Baden-Baden auf Bad Königshofen und in Deizisau Schwäbisch Hall auf Hamburg.

Frauenbundesliga-Spielplan der Saison 2018/19

Autor: Thomas Marschner

SK Schwäbisch Hall will Jugend aufbauen

Der SK Schwäbisch Hall hat einen neue Führungsriege um den ehemaligen Bausparkassenvorstand Ehrhard Steffen. Er wirbt bei den Mitglieder um Vertrauen und will die Jugendarbeit aufbauen.

Selten hat der Begriff „Neuanfang“ besser gepasst. Nach jahrelangen internen Querelen hat eine neue Führungsriege um den ehemaligen Bausparkassen-Vorstand Ehrhard Steffen den Schachklub Schwäbisch Hall übernommen. Sie will dem Verein, der rund ein Drittel seiner Mitglieder verloren hat, neues Leben einhauchen. Die Losung lautet: „Vertrauen zurückgewinnen“.

Wenn selbst Mitglieder sagen, dass der Verein – der sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein Bundesliga-Team stellte – momentan am Boden liegt, dann ist es zwar einerseits ehrlich, andererseits außergewöhnlich. Doch der interne Streit führte zur Zerreißprobe. Zum einen gab es Befürworter des Frauenschachs, andere wollten das Männerschach finanziell deutlich unterstützen. Nur: Das Geld war knapp. Zudem wollte der ehemalige Vorstand um Michael Riedel ein Mitglied ausschließen. Er sah vereinsschädigendes Verhalten. Das Mitglied ging dagegen vor, so entschied laut Satzung eine außerordentliche Hauptversammlung. Auf dieser votierten die mehr als 40 Anwesenden, dass das Mitglied im Verein bleiben soll.

Neustart in der Bezirksliga

Diese Niederlage führte dazu, dass fast der gesamte Vorstand abdankte. Einige Vorstandsmitglieder traten aus dem Verein aus. So war eine erneute außerordentliche Hauptversammlung notwendig, in der Ehrhard Steffen zum neuen Vorsitzenden des SK gewählt wurde.

Steffen, der schon in den 1960er-Jahren Mitglied des SK war und damals in der vierten Mannschaft spielte, ist ein bekennender Unterstützer des SK-Frauenteams. „Es gab mehrere ernsthafte Versuche, Brücken zu bauen“, blickt er auf die Vergangenheit zurück. Doch es fruchtete nichts. Der Verein entzweite sich.

Nach dem Rückzug der alten Führungsriege gelte es nun, „den Verein wieder auf die Beine zu stellen“. Der Verein hat rund 30 Mitglieder und damit ein Drittel verloren. 16 davon waren die Profis des Männer-Bundesligateams. Die Zukunft des Frauenteams in der 1. Bundesliga ist dank Sponsoren und privaten Gönnern gesichert. In der kommenden Saison sollen die Frauen wieder um den deutschen Titel mitspielen. 2017 wurde der SK Hall deutscher Meister, in der abgelaufenen Runde wurde er Zweiter. Doch die Finanzlage des Vereins sei schwierig. In einem Schreiben an die Mitglieder heißt es, „dass wir finanziell praktisch bei Null beginnen“. Ehrhard Steffen macht deutlich, dass der neue Vorstand für einen Neuanfang steht, „auch kulturell“.

Wiederaufstieg ist Pflicht

Der alte Vorstand hat die erste Männermannschaft komplett abgemeldet, was der neue Vorstand zumindest als unglücklich empfindet. Denn so ist das zweite nun das neue erste Team. Allerdings ist die zweite Mannschaft in die Bezirksliga abgestiegen. „So schlimm war es seit 1957 nicht“, kommentiert Steffen. „So schnell wie möglich“ soll daher der Wiederaufstieg in die Landesliga gelingen. Zwei weitere Teams wurden gemeldet, eines weniger als in der vergangenen Runde. „Die vierte Mannschaft hat fast nie vollständig gespielt, auch die dritte hatte Besetzungsprobleme.“ Der interne Streit lähmte auch die Amateurteams.

Deshalb geht der SK mit seiner dritten Mannschaft eine Kooperation mit dem Schachverein Gaildorf ein und bildet in der A-Klasse eine Spielgemeinschaft.

Das Wichtigste aber für Steffen, und das macht er im persönlichen Gespräch sehr deutlich, sei der Aufbau der Jugendarbeit. De facto gab es diese zuletzt beim SK nicht. „Ohne Jugend ist der Verein nicht überlebensfähig“, so Steffen. So schnell wie möglich soll ein Konzept erarbeitet und dann auch umgesetzt werden.

Die ersten Rückmeldungen aus dem Mitgliederschreiben seien positiv. Mitglieder, die sich wegen des Streits zurückgezogen haben, wollen nun wieder für den SK spielen. Doch das, da sind sie sich beim neuen Vorstand sicher, kann nur der Anfang sein. Noch liege viel Arbeit vor dem SK.

Der Artikel von Hartmut Rufer erschien am 20. Juli 2018 auf swp.de.

Finale in Berlin als Schlusspunkt unter vier Jahre Erste Liga

Der SK Schwäbisch Hall zieht seine Mannschaft aus der SBL zurück. Frank Zeller, einer der Spieler, blickt auf die letzten Runden in Berlin zurück und erläutert den Rückzug aus seiner Sicht.

Von Frank Zeller

Zentrale Endrunde in Berlin vor toller Kulisse – für jedes Bundesligateam wohl der Höhepunkt der Saison, auch für Schwäbisch Hall. Zugleich bedeutete diese für den Südverein auch einen wehmütiger Abschied von der großen Bühne der höchsten Deutschen Liga: kurz vor der Schlussrunde annoncierte die Vereinsführung die Abmeldung der 1. Mannschaft.

Das kam überraschend, war indes hinsichtlich der Fairness der richtige Schritt, ging es doch für einige Teams in Berlin um den Klassenerhalt. Nun war klar, dass auch der 13. Tabellenplatz ausreichend für den Verbleib im Oberhaus sein würde. Die Haller Mannschaftsleitung setzte die Schachbundesliga e.V. sowie alle anderen Mannschaften von diesem wichtigen Schritt in Kenntnis.

Auf den einschlägigen Internetseiten wurde die Neuentwicklung allerdings erst nach Beendigung der drei Berliner Runden und dem Abschluss der Saison publik gemacht; bei Chessbase etwa kam die Nachricht noch gar nicht an – dort werden immer noch die Plätze 13 bis 16 als Absteiger gehandelt. Als Pressesprecher des Vereins wurde ich seitens der Vorstandschaft nicht gerade zu einem offiziellen Statement angehalten, und wenn, dann sollte es kurz und lapidar ausfallen mit dem Hinweis auf einen „Rückzug der Sponsoren“.

Vier Jahre mischte der Verein aus Nordwürttemberg in der Bundesliga mit und sorgte schon in ihrer ersten Saison als Nobody für Furore: Hall landete sogleich auf dem 4. Platz und hätte beinahe Dauermeister Baden-Baden geschlagen. Schwäbisch Hall machte Schlagzeilen, das Team schien unverbraucht und brachte frischen Wind in die Liga!

Dieser Auftakterfolg wurde in der zweiten und auch noch in der dritten Saison bestätigt. Dreimal Platz 4, das liest sich nicht schlecht. In der gerade beendeten Saison war Hall ebenfalls aller Abstiegssorgen ledig und siedelte sich im oberen Mittelfeld an. Die Vorstellungen waren nicht mehr ganz so imposant, auch war zu spüren, dass die Vereinsführung bereits auf Sparflamme kochte: Weltklassespieler wie Li Chao, der zuvor noch die Bundesliga rockte,  kamen nur sporadisch zum Einsatz. Vermehrt wurde auf die „regionalen“ Kräfte aus Deutschland, Tschechien und Frankreich gesetzt, die bereits seit Jahren zum Stamm des Teams gehörten und an den mehrfachen Aufstiegen in Folge beteiligt waren.

Dennoch kam die nun erfolgte drastische Reaktion überraschend. Hall wird sich aus der Bundesliga zurückziehen, die Mannschaft wird komplett abgemeldet, so dass die jetzige 2. Mannschaft die Rolle der Ersten übernehmen wird, und die ist eben aus der Landesliga abgestiegen! Also ein sportlicher Totalzusammenbruch. Der Verein steht plötzlich wieder da, wo er vor einem knappen Jahrzehnt stand.

Präsident Michael Riedel begründet den gravierenden Schritt mit dem Wegfall der Sponsoren. Das ist durchaus richtig, wenngleich nicht „die ganze Wahrheit“. Doch die ist, falls es sie überhaupt gibt, unmöglich auf einen Nenner zu bringen. Das Team war von Privatsponsoren abhängig. Mehrfache Versuche, Sponsoren aus der Wirtschaft langfristig an den Verein zu binden, scheiterten. Intern sorgte die Konkurrenz mit dem erfolgreichen Damenteam schon seit geraumer Zeit zu schwelenden Konflikten, die sich nicht mehr lösen ließen. Nun droht der Rücktritt der gesamten Vorstandschaft, der Verein wird einen kompletten Neuanfang starten müssen.

Georgios Souleidis machte den freiwilligen Rückzug in seinem Abschlussartikel über das Berlin-Wochenende publik. Er wies auch richtig auf die „Blockbindungen“ innerhalb des Vereins hin, die zu Verhärtungen führten, und verlinkte Statements zweier „Frauenbeauftragter“, Thomas Marschner und Mario Meinel. Das führt m.E. zu einer Verzerrung der Wahrnehmung, denn die Berichte der „Frauenpartei“ sind subjektiv eingefärbt. Spätestens dann fühlte ich mich in die Pflicht gerufen, einen Versuch des „Zurechtrückens“ zu unternehmen.

Auch ich kann mich nur um Objektivität bemühen, viele Interna blieben mir sicher verborgen, da ich nicht vor Ort lebe, und sie gehören auch nicht hierher. Letztlich haben sich beide Parteiungen bei dem seit nun schon längerer Zeit gärenden Konflikt mit Ruhm nicht gerade bekleckert. Wie bei einer zu Bruch gehenden Partnerschaft wurde ein „Rosenkrieg“ losgetreten. Es ist sehr bedauerlich, dass eine Erfolgsgeschichte zu solch einem Ende führt, bei dem die Gräben so tief sind, dass anscheinend keine Einigung mehr möglich ist.

Zu Beginn meines Engagements in Hall vor fünf Jahren herrschte noch begeisternde Aufbruchsstimmung, die Basis stand hinter dem Projekt. Nach den Heimspielen ging man geschlossen essen und feiern. Doch von Jahr zu Jahr wurde der Kreis kleiner, gab es Eigeninteressen und Splitterungen, und als keine Sponsoren gewonnen werden konnte, entbrannte der Streit um die Verteilung der Mittel.

Im letzten Jahr war der Krieg offen entbrannt. Das Ganze glich einer Farce, die das neutrale Vereinsmitglied nicht mehr nachvollziehen konnte. Und weil die irritierte Vereinsbasis nicht mehr hinter ihm stand, ist Vorstand Riedel, selbst einer der wichtigsten privaten Geldgeber, letztlich gescheitert beim Versuch, auf einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Kampfabstimmung zu gewinnen.

Für den Vorstand wurde diese Entscheidung zum „Entweder-Oder“: entweder man ist für ihn und unterstützt seinen Kurs, oder man ist gegen ihn. Diese Hochstilisierung zu „Alles oder Nichts“ war fatal. Die Vereinsmitglieder verstanden nicht, dass die Vorstandschaft ihr Schicksal an diese Abstimmung hing. Die Basis wollte Versöhnung der Streithähne, doch das Kind war schon lange in den Brunnen gefallen.

Genug! Ich denke, dass (leider) viele Vereine immer wieder unter solchen Zwistigkeiten laborieren – es „menschelt“ halt allerorten, Hall ist somit keine Ausnahmeerscheinung.

Doch kommen wir zum Schach: hier möchte ich mich jedenfalls bei den Verantwortlichen des (Herren-!) Bundesligateams bedanken, die mir vier tolle Jahre Bundesliga mit vielen herausragenden Erlebnissen ermöglichten! Danke für Euer großes zeitliches wie finanzielles Engagement!

Großartig waren etwa der Sieg damals in Meißen gegen Solingen, dem amtierenden Meister. Oder das Heimspiel mit Karpow und anderen Stars zu Gast. Und nicht zu vergessen die beiden zentralen Endrunden in Berlin in einem fantastisches Ambiente im Hotel Maritim nahe des Sony-Centers …

 

Der kompletteAbschlussbericht der Schach-Bundesliga von Frank Zeller wurde auf der Webpräsenz der SBL am 5. Mai 2018 veröffentlicht.

Zentrale Endrunde der Bundesliga in Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“

(Von IM Frank Zeller)

Freitag, 27. April: es ist wieder soweit: die zentrale Endrunde der Bundesliga in Berlin steht kurz bevor. Morgen geht es für die meisten im Team auf große Fahrt, es lockt auch ein Blitzturnier der Extraklasse mit hohem Preisgeld.

Für Team Hall stehen die drei letzten Begegnungen der Saison auf dem Spielplan. Am Sonntag trifft Hall 1 dabei auf Solingen und kann dabei das Zünglein an der Waage in der Meisterschaftsentscheidung spielen, denn Solingen und Baden-Baden liegen gleichauf auf den Spitzenposition der Tabelle.

Am Montag dann steht die Begegnung mit Reisepartner Deizisau an, ebenfalls eine attraktive Paarung und eine große Herausforderung für Hall, das in diese ersten beiden Matches als Außenseiter gehen wird.

Es ist damit zu rechnen, dass Deizisau, das „Juniorteam“ von Baden-Baden und ebenfalls von Grenke-Leasing gesponsert, mit einem möglichst starken Team in Berlin antreten wird: denn auch Deizisau trifft noch auf Solingen, und Sven Noppes, Teamchef gleichermaßen in Baden-Baden wie in Deizisau, wird sicherlich der Konkurrenz um die Meisterschale noch einen Stolperstein in den Weg legen wollen.

Der Abschluss am 1. Mai sieht dann die Begegnung Hall – Aachen. Die Westdeutschen sind auch im Mittelfeld der Liga angesiedelt, wie für Hall geht es für sie um nicht mehr viel, freilich geht es immer auch um Ehre und Reputation! Eng wird es auch hier zugehen, und insgesamt gilt für diese spektakuläre BL-Abschluss-Party: „dabei sein ist alles!“

Hier erfahren Sie mehr über das große Wochenende

3. Mannschaft überrascht alle!

Die Sensation ist perfekt. Abstiegskandidat Hall 3 macht Neuenstadt-Kocher zum Meister in der Bezirksklasse.
Mit einem flauen Gefühl reiste die Dritte zum Aufstiegskandidaten HN-Biberach 1. Das Wetter war schlecht und einige Spieler waren von der Grippewelle geschwächt. Aber es kam irgendwie anders als gedacht. Der Gegner von Ulf Bischoff war vorbereitet und ließ dem Captain keine Chance zur Spielentfaltung. Marc Sans spielte eine solide Eröffnung, kam in Vorteil und konnte mit einer Springergabel sein Spiel gewinnen.
Mario Meinel, von der Grippe geschwächt, diktierte das Spiel und drückte seinen jugendlichen Spieler so richtig zusammen. Der Gegner konnte allerdings zur Verblüffung von Meinel immer das Spiel im Gleichgewicht halten und ein Unentschieden erkämpfen. Im Nachhinein stellte man fest das der Gegner 131 DWZ-Punkte besser war als Meinel.
Dann kam die Stunde der Senioren. Joachim Pulwer hatte Schachgöttin Caissa augf seiner Seite und gewann etwas glücklich. Waldemar Reifschneider und Wolfgang Schmalzried konnten ihre Gegner ebenfalls besiegen die zum Teil in der Jugendbundesliga Süd spielen.
Nur Siegried Wallisch musste zu guter Letzt die Waffen strecken. Durch diesen absolut unerwarteten Erfolg hat die Dritte einen großen Schritt zum Klassenerhalt gemacht.

Bundesliga: Ende der Winterpause Hall zu Gast in München

(von Frank Zeller)

Die Turnierflut über den Jahreswechsel ist abgeebbt, auch die großen Turniere in Wijk aan Zee und Gribraltar haben ihre Sieger gefunden. Zeit für die Bundesliga, wieder aus dem Winterschlaf zu erwachen! Am Wochenende werden an vier Orten die Runde 7 und 8 ausgetragen.

Hier erfahren Sie mehr über alle Spielorte.

Für die Haller Herrenmannschaft geht die Reise in die bayerische Metropole München, wo mit Bayern und Zugzwang zwei Mannschaften warten, die traditionell gegen den Abstieg kämpfen.

Hall sah sich bisher mit einer schweren Auslosung konfrontiert, gegen drei Spitzenteams hagelte es schon drei Niederlagen. Es ist an der Zeit, Punkte zu hamstern! Gegen die Münchner Vertreter gilt Hall als Favorit, insbesondere gegen die auf Platz 15 rangierende Mannschaft von Zugzwang. Doch Obacht: Bayern zeigte in der bisherigen Saison äußerst bissig und brachte es gar fertig, die hochdotierten Hockenheimer zu schlagen. Die „Wundertüte“ gibt sich selbstbewußt und hofft darauf, dass Team Hall wie gehabt mit einer „gemischten“ Aufstellung antritt. Denn bislang stellte Teamchef Harry Barg stets einen Achter mit einem ausgewogener Mix aus Weltklasse, soliden Profis plus regionale Amateure auf. Und dann würde Bayern sicherlich seine Chancen haben.

Mit ihren neuen Spitzenkräften Valentin Dragnev und Noel Studer, den österreichischen und schweizer Nachwuchshoffnung, sehen sich die Hausherren auch vorne schlagkräftig, sollte Hall ein Kaliber wie Li Chao oder Maxim Matlakov aufbieten.

Wir wollen nichts verraten, es ist auch immer die Frage, ob die Haller, die unlängst in Wijk oder Gibraltar im Einsatz waren, nun bereits wieder „zur Verfügung“ stehen.

Dann auf nach München, let`s go, Hall!

 

Maxim Matlakov im illustren Kreise in Wijk (gegen Caruana). Letztlich musste er seiner Unerfahrenheit noch Tribut zollen, verkaufte sich insgesamt indes sehr gut.

Wird er in München mit von der Partie sein?